Geschichte Museen Orte
Gärten Hotels Restaurants
Küche Sport Camping
Ansichtskarten Literatur Poster
HOME
Museen

Genua und Umgebung

Castello D'Albertis - Museum der Weltkulturen
Im neugotischen Schloss, das von Kapitän Enrico Alberto D'Albertis entworfen wurde, wurde um 1890 gebaut. Augenblicklich ist dort das etnographische und archäologische Material, das der Kapitän auf seinen Reisen nach Amerika, Afrika, Ozeanien und Asien gesammelt hat, und die ethnographische Sammlung seines Cousins, dem Entdecker Luigi Maria, und weitere etnologische Sammlungen dort untergebracht.

Corso Dogali, 18
Telefon: 010-5572057

www.castellodalbertisgenova.it
Galleria d'Arte Moderna mit Werken der Sammlung Wolfson.
Die Galerie ist in der Villa Saluzzo in Nervi untergebracht, mit mehr als 2.500 Werken (Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen) vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute. Unter den Künstlern Arturo Martini, Filippo De Pisis, Felice Casorati, Mario Mafai, Renato Guttuso, u.a.

Via Capolungo 3
Nervi
Genua
Italien

www.gamgenova.it
Galleria di Palazzo Bianco
Die Gemäldegalerie des Palazzo Bianco ist im ehemaligen Palast der Familie Grimaldi untergebracht. Die Sammlung besitzt einige Renaissancegemälde (u.a. von Filippino Lippi), vor allem aber Werke flämischer und italienischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter so große Namen wie Caravaggio und Giulio Cesare Procaccini. Die Venezianische Schule des 16. Jahrhunderts ist durch Paolo Veronese vertreten. Unter den flämischen Meistern des 17. Jahr­hun­derts sind Peter Paul Rubens und Anton van Dyck vertreten. An namhaften Genueser Barockmalern mangelt es mit Luca Cambiaso und Gregorio De Ferrari auch nicht.

Via Garibaldi, 11
Telefon: 010-5572013

www.museopalazzobianco.it
Galleria di Palazzo Rosso
Die Gemäldegalerie befindet sich im ehemaligen Palazzo der Familie Brignole-Sale. Thematisch ist Ähnliches wie im Palazzo Bianco zu finden, wobei dieser an Umfang und Vielfalt der Sammlung überboten wird. In den beiden Obergeschossen sind Meisterwerke von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert zu sehen, darunter einige ganz große Namen wie Albrecht Dürer, Paolo Veronese und Anton van Dyck. Die Sammlung enthält außerdem zahlreiche Werke Genueser Meister des Barock.

Via Garibaldi, 18
Telefon: 010-2476351
Öffnungszeiten: 9-19. Mo geschlossen

www.museopalazzorosso.it
Museo di Palazzo Reale
Der Palazzo wurde 1643 von der Familie Balbi gebaut, ging dann aber in den Besitz der Durazzo über und wurde schließlich von den Savoia gekauft, die ihn zu ihrer Residenz in Genua machten und ihm den Titel "Reale" (Königlich) verliehen. Innen kann man Werke der grössten Maler aus Genua bewundern und Werke von Guercino, Luca Giordano, Van Dyck und Jan Roos. Beachtlich ist auch die Einrichtung mit wertvollen Barock- und Rokokomöbeln, sowie der Thron- und der Audienzsaal mit sabaudischen Möbeln aus dem 19. Jahrhundert.

Via Balbi, 10
Telefon: 010-27101

www.palazzorealedigenova.it
Museo Civico di Storia Naturale (Naturkundliches Museum)
Das Museum, das 1867 gegründet wurde, beherbergt reiche, vor allem zoologische Sammlungen, von denen die besonders wichtig sind, die aus Ostindien und Afrika kommen. Die Sammlungen umfassen heute insgesamt 3.500.000 Stücke mit mindestens 12.000 unterschiedlichen Arten. Von besonderem Interesse ist die Vögelsammlung, die Paradiesvögel, Papageien und Kasuare ausstellt, die der Säugetiere und eine reiche Insektensammlung. Unter den Fossilien verdient das grosse Skelett des antiken italischen Elefanten Aufmerksamkeit, das im Saal der Paläontologie ausgestellt ist. Der Saal, der der Afrikanischen Savanne gewidmet ist, ist besonders faszinierend, da der Besucher in eine durchsichtige Galerie hinein kann, die im Saal liegt, aber in einen offenen Raum der Savanne verwandelt wurde.

Via Brigata Liguria, 9
Telefon: 010-564567
Öffnungszeiten: 9-19. Mo geschlossen

www.museodoria.it
Museo d'arte contemporanea Villa Croce
(Zeitgenössische Kunst)
Es befindet sich in einer Villa von Ende des 19. Jahrhunderts in klassisch anmutendem Stil und wird von einem Park umgeben, der aufs Meer geht; das Gebäude wurde 1951 der Stadt von der Familie Croce geschenkt, aber erst 1985 eröffnet. Heute enthält er eine Sammlung von mehr als 3000 Werke; darunter sind Werke von italienischen und ausländischen Künstlern, unter denen Fontana, Licini, Magnelli, Munani, Soldati, Reggiani, Manzoni, Melotti, Arp, Delaunay und Mansouroff sind. Ausserdem stellt das Museum die Tendenzen der zeitgenössischen Kunst von Genua und Ligurien aus, mit Werken der wichtigsten Künstler: Borella, Mesciulam, Anna und Martino Oberto, Caminati; die Skulptur in Genua von Galletti, Micheletti, Giarrusso, Cherchi, Barbieri Viale und die italienische Grafik mit besonderen Aufmerksamkeit für Holzschnitt und Radierungen.

Via J. Ruffini, 3
Telefon: 010-580069/585772
Öffnungszeiten: 9-19. Mo geschlossen

www.museovillacroce.it
Museo d'arte orientale Edoardo Chiossone
(Orientalische Kunst)
Das Museum wurde von dem Architekten Mario Labò entworfen und 1971 eingeweiht und befindet sich dort, wo die zerstörte neoklassische Villa des Marquis De Negro stand. Die Stellung im Zentrum der Stadt, mitten im Grünen, und der wunderbare Ausblick auf die Schieferdächer der alten Stadt machen aus dem Museum einen sehr angenehmen Aufenthaltsort.
Von besonderem Prestige sind die Sammlungen des genueser Graveurs und Malers Edoardo, die in Japan realisiert wurden und verschiedene Kunstgegenstände aus dem Fernen Osten enthalten; darunter Gemälde, Drucke, Skulpturen, Porzellan, Lacke, Waffen und Rüstungen, Bronzen, Theatermasken, Musikinstrumente, Stoffe, die zum Teil auch aus China stammen.

Piazzale Mazzini, 1
Telefon: 010-5572057
Öffnungszeiten: 9-13. Mo geschlossen

www.museochiossonegenova.it
Museo del Tesoro della Cattedrale di San Lorenzo
Das Schatzmuseum ist im Untergeschoss der Kathedrale San Lorenzo untergebracht. Es wurde von Franco Albini und Caterina Marcenaro entworfen, um die kostbaren Gegenstände aufzunehmen, die mit der Religionsausübung in der Kathedrale und mit der Stadtgeschichte zu tun haben und 1953 eingeweiht. Aufmerksamkeit verdienen die Heilige Schale aus grünem Glas, die nach dem islamischen Geschmack im 9. Jahrhundert hergestellt wurde und als eine Reliquie des Abendmahles angesehen wird; das Kreuz des Zaccaria von einem byzantinischen Autor aus dem 13. Jahrhundert, das mit Edelsteinen und orientalischen Perlen verziert ist; der Schrein mit der Asche von Johannes dem Täufer, den laut der Tradition Kaiser Barbarosse der Kathedrale geschenkt haben.

Piazza San Lorenzo
Telefon: 010-311269

www.museosanlorenzo.it
Museo Giannettino Luxoro
Das Museum liegt in einer schönen Villa, die die Familie Luxoro 1903 im Grünen hoch über dem Meer bauen ließ. Die Villa war nicht nur der offizielle Familiensitz; hier wurden auch Möbel und Gemälde aufbewahrt und eine Reihe von wertvollen Gegenständen aus ligurischer Produktion. 1951 wurde sie in ein öffentliches Museum umgewandelt, behält aber ihren Charakter als privater herrschaftlicher Wohnsitz bei, in dem man eindrucksvolle Sammlungen von Uhren (auch Standuhren), Keramik, Silber, Spiegel, geschnitzten Rahmen und alten Stoffen bewundern kann. Die wertvollen Möbel sind einer der wichtigsten Sektoren des Museum - neben der einmaligen Sammlung von Krippenfiguren, die wegen ihrer Anzahl und ihrer Qualität verblüffen und in der einige Holzstatuetten aus Genua aus dem 18. Jahrhundert hervorstechen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen einige Werke von Alessandro Magnasco, Antonio Francesco Peruzzini und Carlo Antonio Tavella, neben zahlreichen Portraits aus dem 18. Jahrhundert aus der genueser Schule und von Seelandschaften aus Nordeuropa.

Via Aurelia, 29 - Nervi
Telefon: 010-5572057
Öffnungszeiten: 9-13. Mo geschlossen

www.museoluxoro.it
Museo Navale (Schiffsmuseum)
Der Renaissancerahmen der Villa Doria beherbergt über 500 Gemälde, Zeichnungen, Schifferhandbücher, Seefahrts­instru­mente, Bombarden und Kolubrinen, die auf dem Meeresboden gefunden wurden, Modelle von alten Schiffen und Dokumente. 12 mit Fresken verzierte Säle wurde kürzlich restauriert und in ihnen zeigt sich die Seefahrergeschichte von Genua, angefangen mit dem Hafen im Mittelalter und dann durch die Entwicklung des Handels mit den Mittelmeervölkern, bis zur Eroberung der Kolonien in Europa, Afrika und Asien. Im zweiten Teil der Ausstellung können wir verschiedene Schiffsmodelle bewundern, von den Galeeren bis zu den riesigen „runden” Schiffen; weiter wird die Entwicklung der Seefahrtsinstrumente beschrieben sowie ihre Auswirkung auf eine immer präzisere Kartographie.

Piazza Bonavino, 7 - Pegli
Telefon: 010-5572057
Öffnungszeiten: 9-13. Mo geschlossen

www.museonavale.it
Museo Raccolte Frugone (Sammlungen Frugone)
Die alte Villa aus dem 18. Jahrhundert liegt in einem blühenden Park mit einem wertvollen Rosengarten und wurde um 1960 von dem Architekten Luigi Carlo Daneri umstrukturiert. Innen kann man heute die wichtigen Sammlungen italienischer und ausländischer Kunst aus dem 19. und dem 20 Jahrhundert bewundern, die zwei Industrielle aus Genua der Stadt vermachten. Die Sammlung enthält Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Gravuren aus der Zeit etwa zwischen 1860 und 1930, die mit den grossbürgerlichen Sammlerkriterien des beginnenden 20. Jahrhunderts verbunden sind, mit Werken der wichtigsten Macchiaioli wie Giovanni Fattori, Silvestro Lega und Telemaco Signorini aber auch von berühmten Künstlern wie Giovanni Boldini, Giuseppe De Nittis, Antonio Mancini, Mosé Bianchi, Leonardo Bistolfi, Giovanni Segantini, Lorenzo Delleani, Antonio Fontanesi, Filippo e Giuseppe Palizzi, Richard Miller, Joaquin Sorolla y Bastida, Tranquillo Cremona, Ettore Tito und Paolo Troubetzkoy.

Via Capoluogo, 9 - Nervi
Telefon: 010-5572057
Öffnungszeiten: 9-19. Mo geschlossen

www.raccoltefrugone.it
Civico Museo del Pizzo
( Städtisches Museum für Spitzen- und Klöppelarbeit)

Infolge des Nachlasses "Mario Zenaro" hat die Gemeinde Rapallo in den Räumlichkeiten der Villa Tigullio des späten 17. Jahr­hunderts eine interessante Sammlung von Spitzen- und Klöppelarbeiten zu einer museumsreifen Ausstellung erhoben. Das Museum bietet einen bedeutsamen Überblick über die Aktivitäten der Spitzenklöpplerinnen von Rapallo - sowohl was die volks­tüm­liche als auch die feinere Qualitätsarbeit angeht. Das Museum ermöglicht es dem Besucher, die Etappen der Spitzenklöppelei in einem der bedeutendsten Zentren der Geschichte dieser Art der Manufaktur zu verfolgen. Die Gemeinde hat kürzlich fünf neue Ausstellungsräume gestaltet, die eine Sammlung von Haute-Couture-Kleidern und eine kostbare Taufausstattung enthalten werden. Darüber hinaus wurde ein multimediales System einge­richtet, das dem Besucher Auskunft über alle Kollektionen des Museums gibt.

Rapallo (Ge)
Tel. 0185-273925
 
   
Côte d'Azur (Französische Riviera)